Ihre Hauptfunktion war, die Ungestörtheit und Sicherheit der Jenseitsexistenz der Pharaonen für alle Ewigkeit zu gewährleisten. November 1922 ging für den britischen Archäologen Howard Carter(1874-1939) ein Traum in Erfüllung: Er fand die unberührte Grabstätte des Tutanchamun. Nach einiger Zeit verflüssigte sich das Gehirn durch die natürliche Verwesung. Man durchstach dazu das Siebbein und schnitt die Hirnhaut auf, um Zugang zum Gehirn zu haben. Außerdem wurden Zwiebelschalen auf Augen, Mund, Nase und Hals geklebt und ganze Zwiebeln an den Fußsohlen befestigt. Ringgröße messen Die. Für die Mumifizierung mittlerer Qualität gibt er einen Preis von zwanzig Minen an, die Mumifizierung einfachster Kategorie soll hingegen kaum etwas gekostet haben. Die Steine, mit denen die Kammer verschlossen waren, und die Aufhängung sind im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen. Die bisher unklare Todesursache sowie die Legende vom Fluch des Pharao, der zum Tod der Entdecker seines Grabes geführt haben soll, tragen zu seinem Mythos bei. dpa Bildfunk Name des Autors/Fotografen: B1712 Scholz. Möbel, Kosmetika und viele weitere Dinge wurden in sein Grab gelegt. Landesmuseum Württemberg (Stuttgart) (Hrsg. Sie ist der Durchgang zwischen der Grabkammer des Cheops und der sogenannten „Großen Galerie“ der Pyramide. in der Wüste, wo sie durch Trockenheit, Hitze und Salzgehalt des Sandes natürlich konserviert wurden. Nach einer Waschung goss man erhitztes Salböl in den Körper und rieb es sorgfältig ein. Mumifizierung im Alten Ägypten (auch Einbalsamierung, Mumifikation) bezeichnet das altägyptische Verfahren, welches nach dem Tod zum Schutz vor dem Zerfall des menschlichen oder tierischen Körpers angewendet wurde. vor der Veröffentlichung zu prüfen. Die Mumifizierungspraxis war im Alten Ägypten im Glauben an ein Leben nach dem Tod begründet. Frühere Annahmen, dass die Körper in einem Natronbad lagen, sind zwischenzeitlich widerlegt. Dennoch wurden nicht alle Organe entnommen, beispielsweise verblieb fast immer das Herz, das nach dem damaligen Verständnis der Sitz aller Körper- und Verstandeskräfte war. Die Behandlung mit dem Natron dauerte ungefähr 35–40 Tage. Aber Tutanchamuns Leben ist ganz und gar nicht märchenhaft. Keiner sollte die Grabstätten … Pyramiden waren die typischen Königsgräber im Alten und Mittleren Reich. Wissenschaftler waren deshalb lange der Meinung, das Gehirn sei nicht entfernt worden, da sie keine Schäden an der Schädeldecke feststellen konnten. Damit der Leichnam nicht dem Zerfall ausgesetzt war, musste ihm die Flüssigkeit entzogen werden. Mit riesigen Steinblöcken haben Ägypter die Grabkammer der Cheops-Pyramide verschlossen. Die Pyramiden haben paar gleich auf der Erde zu ihrer Langlebigkeit, Design und Kraft des Willens, sie über Tausende von Jahren zu bauen. Im Laufe der Zeit gab es Veränderungen in der Mumifizierung und auch in der Aufbewahrung der inneren Organe. Der auffälligste Hinweis aber sind die braunen Flecken, wie sie überall auf den Wänden der Grabkammer zu sehen sind. Warum haben die Ägypter Pyramiden bauen? Doch für die allermeisten Eltern kam ein Schulbesuch ihrer Kinder nicht in Betracht, denn für ihre Sprösslinge war von Geburt an ein anderer Weg vorgesehen. Sie waren aber manchmal eher symbolisch, denn man fand oft leere und die dazugehörigen Organe noch im Körper. Schwangerschaftswoche und Geburtstermin berechnen. Dabei spielten Türen und Augen eine wichtige Rolle, damit der Verstorbene seine Grabbeigaben wahrnehmen und sein Ka in die Außenwelt treten konnte. Dynastie, Altes Reich) ist das Einreiben der Körper mit Pottasche belegt, das zur Trocknung der Körper diente. Dies geschah nur vereinzelt durch Zunähen (wie von Herodot beschrieben), sondern meist mit Leinen, einer Wachsplatte oder bei königlichen Personen mit einem dünnen Goldblech. Waschung des Leichnams und Gehirnentnahme. Die Grabkammer wurde nach der Bestattung des Königs mit einer Falltüre geschlossen. Den Zeitraum von 70 Tagen leiteten die Ägypter aus der mythologisch-normativen Unsichtbarkeitsdauer des altägyptischen Sternbildes Sopdet ab.[1]. Nach Herodot stand am Anfang der Einbalsamierung die Waschung des Leichnams. Die Zugänge zu den Grabkammern verlaufen meist in einem … Februar 2021 um 18:29 Uhr bearbeitet. Dort hatte Dorka die Fallsteinkammer nachgebaut. Nach Ansicht der Wissenschaftler hingen die drei Granitblöcke an vier Seilen, die auf Kupferblechen über unbewegliche Rundhölzer liefen. Dynastie (Neues Reich) zu Menschenköpfen ausgearbeitet. Es gebe aber keine Befunde, die auf deren damalige Existenz hindeuten. Wie eine Oase in der Wüste wie die Pyramiden von Egypt120 ab Juni 2010stand entdeckt alte Garde im Dienst der Könige begraben unter Schutz. B. Nägel), Letzte Vorbereitungen vor dem Bandagieren. Die Nasenlöcher wurden künstlich erweitert, damit das Gehirn besser herausfließen konnte. Um den Leichnam ohne Probleme mit Binden zu umwickeln, lag dieser auf einer speziell angefertigten Liege. Zentral stand in der Grabkammer der Sarkophag. Den Verzicht auf bewegliche Walzen erklären die Forscher mit der damaligen Technologie: Es wären Hochleistungskugellager nötig gewesen. Diesen Holzsarg mit der Mumie legte man in einen zweiten rechteckigen Steinsarg. Dieses wurde nun mit einem Haken verquirlt, bis es die Konsistenz eines dickflüssigen Breis hatte. 4000–3032 v. Spätestens ab König Djoser (3. Man wickelte sie einzeln in Leinentücher, legte sie in die Kanopenkrüge und übergoss sie mit einem harzähnlichen Salböl. Oft enden sie in Sackgassen. Chr.) Auch waren die alten Ägypter gute Mathematiker und Astrologen, denn der Bau einer Pyramide war nach den Sternen ausgerichtet. Die behauenen Kammerwände sind verputzt und dekoriert. Nach den Erkenntnissen des Ingenieurwissenschaftlers Dorka liegt das Geheimnis in einer geschickten Führung von Hanf-Seilen. In manchen Pyramiden gab es sogar drei Grabkammern, die jeweils in eine andere Himmelsrichtung ausgerichtet waren. Die Messungen ergaben nur wenige 100 Newton, zwei Männer reichen, um die Steine zu kontrollieren. Cornelia Ewigleben, Württembergisches Landesmuseum (Hrsg. Wenn diese Tiere starben, erhielten sie ein aufwändiges Begräbnis, wie zum Beispiel Paviane. Enge, verzweigte Gänge führen dorthin. Er führte die kulturellen und wirtschaftlichen Erfolge seines Vaters, seinem Vorgänger, fort, was nach ihm nicht mehr gelang. Neues Verfahren entwickelt - Noch schneller surfen, dank verbesserter Methode für Glasfaserkabel, Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein, Sparen Sie bei Bücher.de mit aktuellen Aktionen. Hinzu kamen manchmal große Mengen an Spezereien wie Myrrhe, Weihrauch, Öle, Zederharz, Fette und Bienenwachs, denen man außer ihrem Wohlgeruch auch eine konservierende Wirkung zuschrieb. Das hat der Kasseler Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing Uwe Dorka heute an der Universität Kassel mit einem 1:1-Nachbau spektakulär demonstriert. Bis in die Zeit des Neuen Reiches haben die Ägypter mit einer Bronzeaxt, dem Sichelschwert und einer Lanze gekämpft. Forscher der Uni Kassel haben die Technik rekonstruiert und am Freitag vorgeführt. Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt. Geburtsterminrechner Sie bestand aus zahlreichen einzelnen Handlungen: Reinigungsopfern, Räuchern, wiederholten Salbungen, und dem Berühren des Gesichts mit speziell dafür vorgesehenen Gerätschaften. Das traditionelle Begräbnisritual im alten Ägypten setzte einen Brauch göttlichen Ursprungs, die Einbalsamierung und Mumifizierung, voraus. Die Pyramidentexte stellen sie als eine Art Führer für die Jenseitsreise des Toten dar. Wenn sich das Gehirn zersetzt, läuft es aus dem Hinterhauptloch heraus und es bleibt nur eine dunkelbraune schwammartige Masse aus den Resten der Blutgefäße und Hirnhaut im Schädel zurück. Die Finger wurden mit Schnüren umwickelt, um die Fingernägel zu stabilisieren. Das bewiesen die Forscher auf dem Uni-Gelände der nordhessischen Stadt. Magen, Lunge, Gedärme und Leber wurden mit zerriebenem Räucherwerk behandelt und dann ebenfalls in Natron eingelegt. Jedoch besteht ihre Aufgabe vorwiegend darin, den Leichnam vor Hunger, Durst und die davon betroffenen Organe, die Eingeweide, zu schützen, wobei Herz und Nieren nicht zu diesen Organen gehören. Ausklappbare Entdecker-Seiten gewähren spektakuläre Einblicke, zum Beispiel in die Grabkammer von Tutanchamun, und in einem spannenden Experiment können Kinder selbst ausprobieren, wie man einen Apfel mumifiziert." Sie haben zudem rechteckige kleine Nischen, die unterschiedlich groß sind. Öle, Harze und Bituman (Asphalt) wurden … Walzen oder andere bewegliche Teile sind nicht nötig. Bei diesem Verfahren verbrauchte man ca. An deren Stelle kamen trockene Substanzen. Das ist gar nicht so weit hergeholt: Wenn sich bei bedecktem Himmel ein Wolkenloch öffnet, bilden die einfallenden Sonnenstrahlen oft ein Dreieck, das einer Pyramide ähnelt. In der Grabkammer des Pharao Tutanchamun fanden die Archäologen 116 Obstkörbe, 40 Weinkrüge sowie Behälter für gebratenes Fleisch und Brot. Die nach ihrer Entfernung gesondert präparierten Eingeweide und inneren Organe (Lungen, Gedärme, Magen und Leber) setzte man nach einer Behandlung mit Salböl in vier Krüge – die sogenannten Kanopen. Der Brust- und Bauchraum wurde nun mit den verschiedensten Gegenständen aufgefüllt: Leinenpäckchen, Natronbeutel, oft auch Sägespäne vermischt mit Gewürzen, Samen und Flechten wurden benutzt. Im Inneren einer Pyramide befindet sich meist eine Grabkammer mit dem Sarkophag und mehrere Schatzkammern. Größentabelle & Umrechner. Die Wandmalereien der Königsgräber bilden in gewissem Sinn das herausragendste Merkmal dieser Monumente, denn sie heben diese Gräber nicht nur von den Beisetzungsstätten rangniedrigerer Angehöriger des Königshauses und anderer Personen ab, sondern liefern auch eine visuelle Darstellung des Jenseits, die sich so detailliert nirgendwo sonst in den Aufzeichnungen der Ägypter findet. Nach dem Einfall der Hyksos, die in Ägypten ja auch den Streitwagen eingeführt haben, verbesserten die Ägypter ihre Waffen. stammt von denÄgypten wird Teil des Römischen Griechen, die die ägyptischen Schrift­ zeichenan TempelnD 1 fanden, sie aber nichta) lesen konnten.Erst 1822 gelang es dem französischen Forscherb) Er wurde von FOCUS Online nicht geprüft oder bearbeitet. Wie haben Ägypter Mumien geschaffen? Die Mumifizierung besteht aus folgenden Schritten: Nicht nur beim Menschen wurde die Einbalsamierung durchgeführt, sondern auch bei Tieren. Die Erkenntnis: Es seien keine große Kraft nötig, um die Steine herabzulassen. Bei diesem nach festen Regeln vollzogenen Ritual führte meistens ein Priester in der Maske des schakalköpfigen Gottes Anubis die Oberaufsicht. Mit neun Jahren wird er zum Pharao gekrönt. Man müsse nun archäologische Befunde und den Sachverstand der Ingenieure zusammenbringen und weiter forschen. 4000–3032 v. Sofort schickte er seinem Geldgeber Lord Carnarvonein Telegramm: "Habe endlich wunderbare Entdeckung im Tal gemacht. Mit riesigen Steinblöcken haben Ägypter die Grabkammer der Cheops-Pyramide verschlossen. Schwangerschaftsrechner 3000 v.Chr.Der harten Name Hieroglypheng) („heiligeZeichen“)30 v. Chr. Aus diesem Grund wählte er einen schwer zugänglichen Ort und dies war das Tal der Könige gegenüber der Hauptstadt Theben am linken Nilufer… abgeschickt. KV62 wurde am 4. ): https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mumifizierung_im_Alten_Ägypten&oldid=208327861, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Entfernung des Gehirns durch die Nasenlöcher, Entwässerung der Leiche und der Eingeweide durch, Salbung der Leiche und der Organe nach der Entwässerung, Besondere Behandlung bestimmter Körperteile (z. Am Nachmitta… Ohne Schulbildung hatten die Ägypter keine Möglichkeit, einen angesehenen Beruf zu erlernen. Weil die Pyramide 10m höher liegt wirkt sie größer als die Cheops- Pyramide, deswegen wird sie oft für die Cheops- Pyramide gehalten. Der Vorgang diente ursprünglich dem Erhalt des Körpers vom verstorbenen König (Pharao) als vergöttlichtes Abbild in Verbindung seiner mit dem Himmelsaufstieg erfolgenden Wiedergeburt. Vielen Dank! 2.2.7 Die Grabkammer des Nacht 29 2.2.8 Die Schrift 31 3. Nach dieser Trocknungsphase konnte die eigentliche Balsamierung beginnen: Die so hergestellte Mumie repräsentierte als Ach den König, später den zu Osiris gewordenen König, der als „Sohn von Nut“ im Sarkophag, „ihrem Mutterschoß“, in die Götterwelt übertrat. Seit dem Neuen Reich gibt es folgende Zuordnungen der Horussöhne als Beschützer der Organe: Wenn im alten Ägypten ein wohlhabender Bürger oder Würdenträger starb, brachte man den Leichnam in das Einbalsamierungshaus, der dort von den Priestern auf einen hölzernen oder steinernen Tisch gelegt wurde. Die 31 Meter hohe Pyramide hat dich magisch angezogen, ihre imposante Erscheinung weckt die Abenteuerlust in dir und du willst es wissen. Im Laufe der Zeit wickelte man die Toten in immer mehr Leinentücher ein, so dass sie fertig mumifiziert einem unförmigen Kokon ähnelten. Nach Diodor kostete eine solche Mumifizierung ein Talent, dies konnten sich nur reiche Personen leisten. Der kleinen Tontafel mit der Aufschrift "Der Tod soll den mit seinen Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharaos stört", schenkte er keine weitere Bedeutung. Manchmal wurden auch spezielle Särge und Stelen angefertigt. Manchmal wurde dem Einbalsamierten eine mehrere Meter lange Papyrusrolle, das Totenbuch, zwischen die Hände gelegt und mit eingewickelt oder mit in den Sarg gegeben. Für den als gottgleich geltenden Pharao sei „nicht einfach nur die Tür zugemacht“ worden. Bei aufwändig hergestellten Mumien wurde zuerst jedes einzelne Glied, dann die Extremitäten und schließlich der gesamte Rumpf in mehreren Lagen bandagiert. Nachdem der Leichnam durch Einbalsamieren sowie das Wickeln mit Leinenbinden physisch und durch Amulette auch geistig-magisch geschützt war, wurde noch ein weiterer Schutz durch einen Sarg benötigt, und wenn möglich, einen diesen noch umschließenden Sarkophag. entwickelten die Ägypter seit ca. Wenn zum Beispiel ein Lieblingstier starb (z. Da auch die Augäpfel durch den Wasserentzug stark schrumpften, setzte man einfach Leinenbäusche, kleine Küchenzwiebeln oder bemalte Steine ein. B. bei der Mumie Tutanchamuns mit salbölgetränkten Leinenbinden, bei Ramses II. Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar erstaunlicherweise mit Pfefferkörnern. Diese auf Papyrus oder Leinen geschriebenen Texte sind eine Zaubersprüche- und Ratschlägesammlung, die, einem Reiseführer ähnlich, dem Verstorbenen dabei helfen sollten, sich im Totenreich zurechtzufinden. Vor 20 000 Jahren, etwa in der Mitte der letzten Eiszeit, sahen er und Ägypten völlig anders aus. Ihre Form symbolisierte wichtige Elemente der ägyptischen Religion. Um nun nach dem Hinscheiden und dem Warten auf die mögliche Wiedergeburt ein nettes zu Hause zu haben, wurde die eigentliche Grabkammer innerhalb der Pyramide mit wunderbarsten Schätzen und Opfergaben ausgestattet. Nach seiner Beisetzung etwa 2500 v. Chr. Pyramiden, Pharaonen und Hieroglyphen - das fällt einem wohl als erstes ein, wenn man an das alte Ägypten denkt. Es gibt einige Veränderungen in der Mumifizierung des Alten Ägyptens. Am 4. Mit der Einführung des Totenbuches im Neuen Reich hatte auch der „normale Ägypter“ die Möglichkeit, durch die Mumifizierung im Gefolge des verstorbenen Königs den „Achu“ anzugehören. Im Alten Reich und am Anfang des Mittleren Reiches hatten die Särge noch Kastenform, danach wurden sie in anthropomorpher (menschlicher) Gestalt angefertigt. In einer ägyptischen Schule. Altes Ägypten. Der Nil, wie er soeben beschrieben wurde und wie ihn schon die alten Ägypter vor vielen tausend Jahren kannten - so war er nicht immer. Für diese Zeit gibt es auch erste Anzeichen einer künstlichen Mumifizierung. Es fanden sich oft mehrere Kammern in einer Pyramide, die jedoch nicht alle belegt waren. Die spröde Haut gewann ihre Elastizität zurück und sie sah nicht mehr so ausgetrocknet aus. Der Schnitt im Bauch wurde nun wieder verschlossen. Dem Glauben der Ägypter nach kann der Tote durch die großen auf der Maske aufgemalten Augen und die an der Wand am Kopfende des Steinsarges aufgemalten Augen (die Mumie liegt auf der Seite) hinaus in die Welt blicken. Die Ägypter begruben ihre Toten ab der Prädynastischen Zeit (ca. Es müsse aber nicht zwangsläufig die historisch verwendete Seilführung sein. Danach wurde die Bauchhöhle mit Palmwein und aromatischen Essenzen gereinigt, mit Myrrhepulver und anderen Stoffen gefüllt. Ingenieurwissenschaftler der Universität Kassel demonstrieren den die Verschluss-Mechanik einer Grabkammer. Doch die alten Ägypter bauten nicht nur Pyramiden, sondern auch Mastabas, die wahrscheinlich die Vorläufer der Pyramiden waren. E ine Schule zu besuchen war in Ägypten genauso wichtig wie heute. „Die technischen Lösungen, die wir präsentieren, bauen schlüssig auf archäologischen Befunden auf“, erklärte der Forscher. Sie ist die des Pharao Chephren. Stattdessen entwickelten die Ägypter 2500 Jahre vor Christus eine Mechanik, die heute noch verblüfft. „Das Verschließen der Grabkammer war ein bedeutender ritueller Akt, der einen angemessenen Ablauf verlangte“, sagte der Kasseler Professor Uwe Dorka, Leiter des Fachgebiets Stahl- und Verbundbau. „Wir haben gezeigt, dass man den Mechanismus praktisch nur auslösen muss“, sagte Dorka. Nach der Einbalsamierung vollzogen Priester an der Mumie verschiedene Rituale, wie zum Beispiel die Mundöffnungszeremonie, die dem Verstorbenen den Gebrauch seiner Sinne zurückgeben sollte. Im Alten Reich erkannte man, dass die inneren Organe entnommen werden mussten, um den Verwesungsprozess zu unterbinden. Sie sitzt im Herzen der Cheops-Pyramide, zwischen der Grabkammer des Cheops und der „Großen Galerie“: Die sogenannte Fallsteinkammer war einst der Zugang zur Grabkammer des Pharao. Viele dieser Bestandteile wie Harz und Erdpech mussten aus Nachbarländern importiert werden. Doch oft plünderten Grabräuber die kostbaren Schätze und Grabbeigaben. Entweder arbeiteten die Balsamierer außerhalb der Ortschaft am Nil oder in der Nähe eines Bewässerungskanals, denn zum Waschen des Körpers wurde reichlich Wasser benötigt. Die Höhe der Pyramide entsprach 143,5m heute ist sie 136,4m hoch. In einzelnen Tieren sahen die Ägypter aber auch die Verkörperung einer Gottheit. Pharaonen und ihre Gattinnen, gelegentlich auch Katzen, die als Tiergötter verehrt wurden, wurden durchweg mit der höchsten Qualitätsstufe mumifiziert, was nur in Ausnahmefällen bei königlichen Schreibern und anderen hochgestellten Staatsbediensteten der Fall war. Die Mumifizierungspraxis war im Alten Ägypten im Glauben an ein Leben nach dem Tod begründet. Nach der Beisetzung der Könige verschlossen die Ägypter die Pyramiden. Jede Kanope unterstand dem Schutz eines Horussohnes. Sie hatten alle ganz spezielle Schutzfunktionen und sollten die Regeneration des Verstorbenen nach seinem Tode sichern. Vorkammer der Grabkammer des Pharao, wie sie 1922 entdeckt wurde: Diese Rekonstruktion wird in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen sein. Mit riesigen Steinblöcken haben Ägypter die Grabkammer der Cheops-Pyramide verschlossen. Danach wurde das Gehirn entnommen. Ein Papyrus aus römischer Zeit gibt die Mumifizierungskosten mit 440 Drachmen und 16 Obolen an.[3]. Wissenschaftler in Nordhessen haben die Technik untersucht. Die Rätsel hatten es diesmal wie Eingangs erwähnt zum Teil wirklich in sich. Den Rest besorge das geniale Design. Wie haben die Ägypter beim Pyramidenbau den großen Fallstein bewegt, der die Grabkammer schließt? Die Während dieses Vorgangs wurden zahlreiche magische Amulette aus Fayence, Halbedelsteinen und anderen kostbaren Materialien beigefügt, die entweder lose mit eingewickelt oder auf den Mumienbinden festgenäht wurden. freigeschaltet wurde. Im Alten Reich gab es ursprünglich nur zwei Schutzgötter der Kanopen: Amset und Hapi, erst später wurden die beiden weiteren Schutzgötter Duamutef und Kebechsenuef hinzugefügt und alle vier als „Horussöhne“ bezeichnet. Der Sarg war meist auf der Innenseite bemalt. Geladene Fachgäste wie der Ägyptologe Frank Müller-Römer aus München bezeichneten das Kasseler Experiment als „interessanten Versuch“. Die anderen Organe wurden durch einen einfachen Einschnitt im Bauch entfernt. Als registrierter Nutzer werden Die riesige Grabkammer von Tatanchamun verbarg über 3300 Jahre lang große Schätze und Geheimnisse. In einer Pyramide ist die Grabkammer der Ort, an dem die Toten bestattet wurden. Der Hund Abutiu erhielt auf Geheiß des Pharaos sogar eine zeremonielle Bestattung wie ein menschlicher Würdenträger. Für die alten Ägypter verkörperte eine Pyramide einen zu Stein gewordenen Sonnenstrahl. Nun musste man den Leichnam mit Binden umwickeln. Das Leben Nach dem Tod: Mumien und Pyramiden Wie bauten Ägypter Pyramiden? SO könnte es gelaufen sein: Die Terra X-Doku mit Mirko Drotschmann heute Abend im ZDF um 19:30 Uhr - oder jederzeit in der Mediathek: kurz.zdf.de/x58/ Man hielt diese in Tempeln, versorgte sie mit Nahrung und behängte sie manchmal mit Schmuck. Auch die Nieren ließ man im Leichnam zurück, weil man deren Funktion nicht kannte und sie außerdem schwer erreichbar waren. Ebenso mumifiziert wurden zum Beispiel: Katzen, Krokodile, Hunde, Falken, Skarabäen, Spitzmäuse und Schlangen.